Omen IV: Das Erwachen
Film | |
Titel | Omen IV: Das Erwachen |
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Originaltitel | Omen IV: The Awakening |
Produktionsland | USA |
Originalsprache | Englisch |
Erscheinungsjahr | 1991 |
Länge | 97 Minuten |
Altersfreigabe |
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Stab | |
Regie | Jorge Montesi Dominique Othenin-Girard |
Drehbuch | Brian Taggert |
Produktion | Harvey Bernhard Mace Neufeld |
Musik | Jonathan Sheffer |
Kamera | Martin Fuhrer |
Schnitt | Bruce Giesbrecht Frank Irvine |
Besetzung | |
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Omen IV: Das Erwachen (Originaltitel: Omen IV: The Awakening) ist ein US-amerikanischer Horrorfilm von Jorge Montesi und Dominique Othenin-Girard aus dem Jahr 1991. Er ist die dritte Fortsetzung des Horrorfilms Das Omen aus dem Jahr 1976.
Handlung
Damien Thorn ist schon seit Jahren tot, und somit scheint auch der Fluch des Tieres, des sogenannten Antichristen, vorbei zu sein. Doch die Fürsten der Hölle haben bereits einen neuen Antichristen geschickt. Das Ehepaar Karen und Gene York adoptieren Delia, ein kleines Mädchen. Delia wächst wie ein normales Kind auf. Doch im Alter von 8 Jahren ereignen sich auf einmal mysteriöse Todesfälle in ihrem Umfeld. Das Kindermädchen Josephine Thueson hält Delia für verdächtig und vertraut sich Karen und ihrem Lebenspartner Noah an. Sie wird später ermordet.
Karen beauftragt einen Privatdetektiv mit der Ermittlung der Hintergründe von Delias Geburt. Die Anwältin leidet zunehmend unter Angstzuständen. Schließlich stellt sie fest, dass Delia eine Tochter des Antichristen Damien Thorn ist. Karen gebärt einen Sohn und denkt, ihr biologisches Kind soll der Antichrist sein. Dann erfährt sie, dass es Delias Bruder ist. Sie tötet den behandelnden Arzt, der dafür verantwortlich ist, dass ihr angeblich leiblicher Sohn zur Welt gekommen ist, dann kehrt sie heim, um auch Delia und ihren Sohn zu töten. Man hört einen Schuss, in der Friedhofsszene wird klar, dass Karen sich selbst getötet hat.
Kritiken
Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei eine „routiniert inszenierte Horror-Story“. Sie überspiele „mit ausgeklügelten Kameraeinstellungen, technischen Kabinettstückchen und einer stimmungsschwangeren Musik“ auf eine „geschickte“ Art die „fehlende Logik“. Der Film biete den „Freunden des Genres“ eine „spannende Unterhaltung“.[1]
Hintergrund
Der Film wurde diesmal nicht in den USA gedreht, sondern im kanadischen Vancouver.[2][3]
Nach der Übernahme durch Rupert Murdoch wurde bei 20th Century Fox versucht, ältere Filme wieder für das Fernsehen (nicht für das Kino) neu aufzulegen. Dabei fiel die Auswahl auch auf den Klassiker Das Omen, den man in einem neuen Gewand verarbeiten wollte. Das Drehbuch des vierten Omen-Filmes wurde daher so angelegt, dass es zwar deutliche Parallelen zum Original hat, jedoch trotzdem eigenständig ist. Ein wesentlicher Unterschied hierbei ist, dass der kindliche Protagonist – nun die weibliche Delia – sich in seinem Handeln durchaus bewusst ist und nicht wie Damien in den ersten beiden Teilen Sachen unbeabsichtigt macht. Die Verbindung zur Politik ist wieder gegeben, Delias Ziehvater ist Kongressabgeordneter, wie Damiens Vater schon Politiker war.
In Folge des Filmes war auch eine TV-Serie unter dem Titel The Omen geplant, die aber inhaltlich eher an Filme wie Poltergeist erinnerte, da es im Pilotfilm nicht mehr um den Antichristen, sondern um böse Geister ging. Der Pilotfilm kam jedoch nicht sonderlich gut an, und infolgedessen kam es auch zu keiner Serie.
Weblinks
- Vorlage:IMDb Titel
- Omen IV: Das Erwachen im Lexikon des internationalen Films
- Vorlage:Rottentomatoes